San Pellegrino Fruit Beverages

Römisches Reich

 

Im Mittelmeerraum sind viele Gegenden eng mit Zitrusfrüchten verknüpft. Sizilien kann man sich nur schwer ohne Cannoli mit Zitrusaroma vorstellen. Und auch Kalabrien ohne die kostbaren Bergamotten-Haine ist undenkbar. Heute sind die Früchte dort gang und gäbe. Aber zur Zeit des Römischen Reiches galten sie als Luxusgüter, in deren Genuss nur die reichen und noblen Römer kamen.

 

 

DIE ROLLE DES RÖMISCHEN REICHES

 

In früheren Zeiten kannte man im Mittelmeerraum nur zwei Arten von Zitrusfrüchten: Zitronatzitronen, und erst einige Jahrhunderte später, Zitronen. Zitronatzitronen und Zitronen haben sich in den römischen Provinzen verbreitet, als man begann, Transportwege an- und auszubauen. Besondere Bedeutung hatten damals die Landbesitze für die Elite der Bevölkerung. Landwirtschaft und Ackerbau hatten größte Priorität. Die Patrizier des Römischen Reiches suchten Zitrone und Zitronatzitrone so sorgfältig aus, als wären sie kostbare Gegenstände. Das ist auch verständlich, denn zur damaligen Zeit waren sie noch höchst selten und begehrt. Durch die steigende Nachfrage und den immer stärker wachsenden Handel, breitete sich die Zitrusfrucht in ganz Europa aus.

 

 

VERWENDUNG DER ZITRUSFRÜCHTE UNTER RÖMISCHER HERRSCHAFT

 

Ein Spritzer Zitronensaft in Ihr morgendliches Glas mit Wasser oder der Frühstückskuchen mit kandierten Zitronenschalen? In der Zeit der römischen Herrschaft wäre das undenkbar gewesen. Hier waren Zitrusfrüchte etwas sehr Exotisches und für die meisten Menschen schlichtweg zu teuer. Doch es gibt Hinweise und Erwähnungen von verschiedenen Verwendungsarten. Diese erscheinen heute etwas ungewöhnlich: So legte man Zitronen zwischen die Kleider, da sie Motten abhalten sollten. Außerdem trank man Zitronensaft, um Erbrechen herbeizuführen. So wollten sich Krieger vor Vergiftungen schützen. Wir verwenden Zitronen heute ganz anders. Aber versuchen Sie doch einmal, eine große Zitrone in Ihren Kleiderschrank zu legen – Ihre Kleidung wird angenehm duften, und das wochenlang!