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PANZEROTTI

 

Panzerotti sind frittierte Teigtaschen, die mit Mozzarella und Tomatensoße gefüllt sind. Diese knusprigen, goldbraunen Kissen schmecken am besten noch heiß, aber Vorsicht beim ersten Biss!

 

 

URSPRUNG

 

Wie viele köstliche italienische Gerichte sind auch Panzerotti (oder „Panzerotto“ in der Einzahl) ein typisches Beispiel für die regionale „cucina povera“ – die Küche der Armen, die gleichzeitig sehr gehaltvoll ist und in diesem Fall in Apulien ihren Ursprung hat.

 

Panzerotti sind eine leckere Methode, um Teigreste vom Brotbacken zu verarbeiten und dabei Zutaten zu verwenden, die eigentlich in jedem italienischen Haushalt stets vorhanden sind, nämlich Mozzarella und Tomaten. Die klassische und am weitesten verbreitete Füllung besteht aus Mozzarella, Tomaten und Oregano.

 

Es gibt aber viele verschiedene Varianten. Andere beliebte Füllungen, die man im Süden antrifft, sind durch lokale Zutaten bestimmt, wie verschiedene Käsesorten – beispielsweise Ricotta oder Scamorza. Aber auch Sardellen, Schinken und Oliven werden häufig für die Füllung verwendet.

 

 

Wo findet man Panzerotti in Italien

 

Diese Spezialität aus Apulien ist heute ein beliebtes Street Food, das überall in Süditalien in Feinkostgeschäften, Pizzerias und Bäckereien verkauft wird, natürlich frisch auf Bestellung frittiert. Nicht selten stehen die Menschen vor den Geschäften Schlange und warten auf die beliebten, dampfend heißen, knusprigen Panzerotti.

Zutaten

 

Menge für ca. 20 Panzerotti

 

Teig:

  • 570 ml lauwarmes Wasser
  • 500 g Mehl Type 00 (oder anderes Mehl)
  • 500g Manitoba-Mehl (oder starkes Brotmehl)
  • 7 g (1 Päckchen) Trockenhefe
  • 1 Esslöffel natives Olivenöl
  • 3 ½ Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Zucker

 

Füllung:

  • 500 g Mozzarella
  • 200 g Tomatenpüree
  • Getrockneter Oregano
  • Prise Salz
  • Öl zum Frittieren

 

 

REZEPT

 

Bereiten Sie dieses süditalische Street Food bei sich zuhause zu und Sie werden niemals allein sein – sie sind nämlich ein gefährliches Suchtmittel! Oder machen Sie es wie in Apulien: eine Panzerotti-Party mit Familie und Freunden, bei der alle mithelfen. Vor dem Frittieren können Panzerotti eingefroren werden, wenn Sie sie erst später anbieten möchten.

 

 

ZUBEREITUNG

 

Teig zubereiten: Die beiden Mehlsorten in einer grossen Schüssel vermengen. Die Hefe in etwas warmem Wasser auflösen und den Zucker dazu geben. Das Salz in dem restlichen warmen Wasser auflösen. Die Hefe-Zucker-Mischung zum Mehl geben und beim Kneten von Hand nach und nach das Salzwasser dazu gießen. Das Öl einträufeln und die Masse so lange mit den Händen kneten, bis ein glatter, weicher Teig entsteht.

 

Den Teig in 20 Stücke teilen und diese zu Kugeln formen. Teigkugeln auf ein Backblech legen und etwa 2 Stunden gehen lassen, bis sie das doppelte Volumen erreicht haben.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten: Mozzarella in kleine Würfel schneiden und in einer Schüssel mit dem Tomatenpüree vermischen. Salz und Oregano untermengen.

Wenn die Teigkugeln aufgegangen sind, das Öl zum Frittieren in einer tiefen Pfanne erhitzen.

 

Die Teigkugeln auf einer leicht eingefetteten Arbeitsfläche zu Scheiben mit jeweils 20 cm Durchmesser ausrollen. Einen gehäuften Esslöffel Füllung auf die eine Hälfte der einzelnen Scheiben geben. Vorsichtig jeweils die leere Seite der Scheibe über die gefüllte Seite klappen. Dabei entsteht ein Halbmond, der nun mit den Fingern an den Rändern eingedrückt wird, um sie zu verschließen. Nun formen Sie die typische Panzerotti-Form, die auch dafür sorgt, dass sich die Panzerotti beim Frittieren nicht öffnen: Den Rand einmal um sich selbst klappen und mit einer Gabel andrücken.

 

Ausreichend Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Immer nur wenige Panzerotti auf einmal vorsichtig in das heiße Öl legen. Einmal wenden, damit sie gleichmäßig an beiden Seiten goldbraun backen, etwa 4-5 Minuten lang. Panzerotti mit einer Schaumkelle aus dem Öl heben und auf einem Papiertuch abtropfen lassen. Dasselbe mit allen weiteren Panzerotti wiederholen. Heiß servieren.

 

 

WISSENSWERTES

 

Der Name „Panzerotti“ ist auf das Wort „panza“ zurück zu führen – im Dialekt Apuliens für „pancia“, also der Bauch. Denn die Teigtaschen schwellen beim Frittieren im Öl zu kleinen Bäuchen an.