San Pellegrino Fruit Beverages

Zitrusfrüchte-Einmaleins

 

Sauer macht lustig – das gilt gerade auch für fruchtige Sommerdrinks. Hier sind Zitrusfrüchte das Must-have. Egal ob Orange, Grapefruit, Zitrone oder Limette: Kaum ein Drink kommt ohne diese besondere Zutat aus. Mit diesen Bartendertipps holst Du das Beste aus den exotischen Früchten raus.

Einkaufstipp

 

Nicht jede Zitrusfrucht ist als Zutat für Deine Drinks geeignet. Achte beim Einkaufen darauf, schwere und weiche Früchte mit einer dünnen Schale auszuwählen. Sie enthalten viel Saft.

Saftgehalt

 

Mit dem Rezept in der Tasche geht es in den Supermarkt. Doch Du fragst Dich: Wie viel Saft ist in so einer einzelnen Zitrusfrucht drin? Wie viele Früchte werden also benötigt? Hier eine Übersicht:

 

Limette: durchschnittlich 3cl (30ml)

 

Zitrone: durchschnittlich 4,5 cl (45ml)

 

Orange: durchschnittlich 9 cl (90ml)

 

Grapefruit: durchschnittlich 24 cl (240ml)

Zitrusfrucht aufschneiden

 

Einfach drauf los schneiden und fertig? Nicht, wenn Du das maximale Saft-Erlebnis erzielen möchtest.

 

Zunächst ist es wichtig, den Aufbau einer Zitrusfrucht zu verstehen. Dabei hilft es, sich Orange, Zitrone und Co. als Globus vorzustellen: Die Frucht hat zwei „Pole“. Der „Nordpol“ ist das Ende, das einen kleinen bräunlich-weißen Strunk hat. Die gegenüber liegende Spitze ist der „Südpol“. Zwischen den „Polen“, genau in der Mitte, liegt der „Äquator“. Und der ist entscheidend.

 

Wenn Du die Frucht entlang des „Äquators“ aufschneidest, öffnest Du automatisch jede einzelne Fruchtkammer im Inneren. So kannst Du den Saft am besten herauspressen.

Zitrusfrucht ausdrücken

 

Die Zitrusfrucht ist geschnitten. Jetzt kommt der Saft in Deinen Drink. Am besten so, dass nichts daneben geht. Bartender schwören dabei auf die Handpresse.,

 

Die Presse wird aufgeklappt, die Frucht mit der Schnittfläche nach unten hineingelegt und dann wird die Presse wieder zugeklappt. Das Tolle: Bei der Handpresse brauchst Du keinen Auffangbehälter.

 

Du kannst den Saft einfach, hygienisch und in gewünschter Menge sofort in den Drink geben. Ganz direkt und ultra frisch.

Zitrusfrucht lagern

 

Auf die Lagerung kommt es an. Zitrusfrüchte werden am besten bei Raumtemperatur oder kühl aufbewahrt. Wenn die Früchte noch nicht aufgeschnitten wurden, können sie bis zu eine Woche gelagert werden. Aber auch frisch gepresster Saft muss nicht sofort verarbeitet werden. Hier kann die Lagerung den Geschmack sogar verfeinern.

 

Unser Tipp: Wenn Du Deine Drinks nicht ganz so sauer magst, lasse den Zitrussaft ziehen. Durch den Kontakt mit dem Sauerstoff wird der Geschmack milder. Allerdings gibt es einen Zenit, der nicht überschritten werden sollte. Grapefruit, Zitrone und Limette erreichen ihr maximales, aromatisches Potential nach einer Lagerung von vier bis zwölf Stunden. Länger als 48 Stunden sollte man den Saft dieser Zitrusfrüchte nicht lagern.

 

Achtung: Anders ist es bei der Orange. Sie entfaltet innerhalb einer Stunde ihr volles Aroma. Ihr Saft sollte maximal vier Stunden gelagert werden.