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ARTISCHOCKEN AUF RÖMISCHE ART

 

Carciofi alla Romana, Artischocken auf römische Art, sind ein klassisches und gleichzeitig einfaches Rezept aus Rom. Artischocken werden dabei mit frisch duftenden Kräutern gefüllt und dann gedünstet. Das Ergebnis sind zartweiche und geschmackvolle Artischocken, die auch Skeptiker dieses ungewöhnlichen Gemüses überzeugen werden. In wenigen Schritten und mit wenigen Zutaten sind die Carciofi alla Romana zubereitet. Damit bringen Sie ein wenig römisches Flair in das nächste Dinner mit Ihren Freunden.

 

URSPRUNG

 

Artischocken sind in der italienischen Küche sehr beliebt, vor allem in der Region Latium. Carciofi alla Romana ist eine von zwei typischen Zubereitungsarten dieser Region. Artischocken – Carciofi – stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Im 16. Jahrhundert wurden sie zum ersten Mal im Zusammenhang mit der italienischen Küche erwähnt.

Die Romanesco-Artischocke, die für dieses Rezept verwendet wird, ist die am meisten verwendete Sorte in der italienischen Küche. Auf den Märkten in Italien werden wunderschöne Artischocken von November bis Anfang des Frühlings im April angeboten. In diesen Monaten sollte man es auf keinen Fall versäumen, dieses schmackhafte Gemüse in anderen Gerichten zu probieren, wie zum Beispiel auf der Pizza, gebraten oder gedünstet und in Öl eingelegt. Diese Spezialitäten finden Sie in den meisten Teilen von Italien, sowohl in Restaurants als auch zu Hause selbstgemacht.

ZUTATEN

 

  • 4 Artischocken, halbiert und von den äußeren, harten Blättern befreit
  • halbe Zitrone
  • 250 ml Wasser, zusätzlich zum Wasser zum Einlegen
  • 1 TL frische Petersilie, fein geschnitten
  • 3 TL frische Minze, fein geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 2 TL Paniermehl (nach Geschmack)
  • 100 ml Natives Olivenöl Extra
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

 

 

REZEPT

 

Dieses sehr beliebte Artischockengericht lässt sich einfach zubereiten. Die einzige Schwierigkeit ist das Putzen der Artischocken. Wenn Sie die Möglichkeit haben, Artischocken der Sorte Romanesco zu kaufen, sollten Sie diese bevorzugen, da sie aufgrund ihres besonders ausgeprägten Geschmacks bevorzugt für viele italienische Gerichte verwendet werden. Das Putzen der Artischocken nimmt zwar ein wenig Zeit in Anspruch, aber der Aufwand lohnt sich. Wenn Sie das hinter sich haben, dann steht dem Genuss leckerer Artischocken nichts mehr im Wege.

Wählen Sie einen großen, hohen Topf, in dem Sie die Artischocken nebeneinander anordnen können.

 

 

ZUBEREITUNG

 

Den Saft der halben Zitrone in eine Schüssel mit Wasser ausdrücken und die vorbereiteten Artischocken hineinlegen, während die Kräutermischung zubereitet wird. Damit wird verhindert, dass sich die Artischocken durch eine natürliche Oxidation dunkel verfärben.

In einer kleinen Schüssel Petersilie, Minze, Knoblauch, Paniermehl und eine Prise Salz und ein wenig Pfeffer vermischen. Die Artischocken aus dem Wasser nehmen und gut abtropfen lassen. Das Herz jeder Artischocke mit der Kräutermischung füllen.

Die so gefüllten Artischocken in einem hohen Topf mit der offenen Seite nach unten nebeneinander anordnen, so dass der Stiel nach oben ragt. Jetzt das Öl und anschließend Wasser in den Topf geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Topf zudecken und 30 Minuten köcheln lassen, bis die Artischocken weich sind. Heiß oder lauwarm servieren.

 

 

WISSENSWERTES

 

Neben den Carciofi alla Romana gibt es noch das Rezept für Carciofi alla Giudia, welches ebenfalls zu den bekannten Rezepten der römischen Küche zählt. Carciofi alla Giudia – also Artischocken auf jüdische Art – sind ein Gericht der römisch-jüdischen Küche, das vom jüdischen Ghetto in Rom des 16. Jahrhunderts stammt. Bei dieser Zubereitungsart werden die Artischocken etwas flach gedrückt und dann als Ganzes in Öl gebraten. Da Öl schon immer ein teures Gut war, besonders in früheren Zeiten, war dieses Gericht als eine der Zubereitungsarten für wohlhabende Leute bekannt. Im Gegensatz dazu galten die Carciofi alla Romana aufgrund ihrer alltäglichen Zutaten und der weniger aufwendigen Zubereitung durch Dünsten als „Arme-Leute-Gericht“.