Frittierte Ravioli

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FRITTIERTE RAVIOLI

Frittierte Ravioli sind echte Leckerbissen gefüllt mit geräuchertem Provola, Ricotta und Pilzen. Sie eignen sich perfekt als Snack auf Partys oder zum Aperitif mit Freunden.

Die Füllung kann je nach Zutaten variiert werden. Doch die Kombination aus geräuchertem Provola und aromatischen Pilzen ist eine der besten.

Hier erfahren Sie, wie Sie frittierte Ravioli zubereiten. Tipp: Besonders gut passen die frittierten Ravioli zu unseren After Orange Mocktail. So servieren Sie Ihren Gästen den perfekten Genuss!

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Frittierte Ravioli

ZUTATEN

 

  • 400 g frisches Pastateigblatt
  • 200 g Ricotta
  • 100 g geräucherter Provola-Käse, gerieben
  • 20 g Parmigiano, gerieben
  • 150 g gemischte Pilze, fein geschnitten
  • 2-3 Zweige frischer Majoran, abgepflückt und fein gehackt
  • Pflanzenöl zum Frittieren
  • Salz

Zusätzliche Zutaten für im Ofen gebackene Ravioli:

  • 2 Eier
  • 2 EL Wasser
  • 200 g Paniermehl
  • 50 g Parmigiano, gerieben

 

URSPRUNG

Die knusprig frittierten Ravioli sind in Italien sehr beliebt. Sie werden überall als Vorspeise oder zum Aperitif angeboten. Der genaue Ursprung der Ravioli lässt sich heute kaum zurückverfolgen. Denn jede italienische Region hat ihre eigene Version, die mit den unterschiedlichsten lokalen Produkten gefüllt wird. Zu den Ravioli gibt es entweder verschiedene Saucen oder sie werden als Suppeneinlage oder eben frittiert serviert. So können sie an so ziemlich jeden Geschmack angepasst werden. Kein Wunder, dass Ravioli zu den beliebtesten Pasta-Arten zählen – sowohl in Italien als auch in anderen Ländern.

Ricotta-Käse
Provola-Käse
In Scheiben geschnittene Pilze
Parmigiano-Käse

REZEPT

Werden Ravioli frittiert oder im Backofen knusprig gebacken, verwandeln sie sich von einem herzhaften Gericht in einen tollen Snack, der zu jedem Anlass serviert werden kann. Wir stellen Ihnen zwei Zubereitungsarten für frittierte Ravioli vor: in der Pfanne mit Öl oder in Paniermehl gewälzt und goldbraun im Ofen gebacken. Die Füllung wird aus gegarten Pilzen und einer Mischung aus frischem Ricotta, geräuchertem Provola-Käse und Parmigiano zubereitet. Doch Sie können die Zutaten für die Füllung ganz nach Belieben selbst wählen. Wie wäre es zum Beispiel mit Mozzarella und Schinken, Spinat und Ricotta, Gemüse mit Sardellen und Kapern? Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.  

ZUBEREITUNG

IN DER PFANNE FRITTIERTE RAVIOLI

1. 2 Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze darin garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Zum Auskühlen beiseitestellen.

2. Ricotta, Majoran, Parmigiano, Provola-Käse und eine Prise frischen schwarzen Pfeffer in einer Schüssel vermengen. Die Pilze hinzufügen.

3. Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche den Pastateig in zwei Teigblätter teilen. Jeweils eine walnussgroße Menge Füllung im Abstand von 3 – 4 cm auf das eine Teigblatt geben.

4. Die Teigränder mit den Fingerspitzen leicht befeuchten und mit dem zweiten Teigblatt abdecken. Die Zwischenräume zwischen jedem Raviolo mit den Fingern festdrücken und dann mit dem Messer die Ravioli aus den Teigblättern herausschneiden.

5. Frittieröl in einer tiefen Pfanne erhitzen und die frischen Ravioli hineingleiten lassen. Diese auf beiden Seiten goldbraun backen. Immer nur kleine Mengen hinzufügen und anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.

IM OFEN GEBACKENE RAVIOLI

Folgen Sie den Anweisungen von Schritt 1 bis Schritt 4 für die in der Pfanne frittierten Ravioli.

5. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und ein Gitter über das Backpapier legen. Ei in einer kleinen Schüssel verquirlen. Brösel und Käse vermischen.

6. Jedes Raviolo in Ei eintauchen, anschließend im Brösel-Käse-Mix wenden und die Brösel leicht andrücken. Auf das Gitter legen und 15 – 20 Minuten goldbraun und knusprig backen.

WISSENSWERTES

In St. Louis im amerikanischen Bundesstaat Missouri gibt es auf den Speisekarten vieler lokaler Restaurants eine italienisch-amerikanische Version. Die gebackenen oder frittierten Ravioli von St. Louis werden mit Fleischfüllung zubereitet und mit einer Marinara-Sauce zum Dippen serviert. Ein verunglückter Versuch in der Küche, der sich selbständig machte? Oder eine Variante der süßen, gebackenen Ravioli aus Sizilien?

Es gibt verschiedene Geschichten darüber, wie die frittierten Ravioli von St. Louis erfunden wurden. Eine davon erzählt, dass der Küchenchef eines lokalen Restaurants die Ravioli irrtümlich in die Fritteuse fallen ließ. Was auch immer wirklich vorgefallen sein mag, es war zweifellos ein „köstliches Missgeschick“ und ist inzwischen Teil der lokalen Küche von St. Louis.